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Stefan Stefan schrieb am 7. Juni 2019 um 22:43:
Zum ersten Mal in Kontakt mit der EWM kam ich 2010 in Brixen, als diese im Rahmen des Symposiums von Musik und Kirche Brixen zur Aufführung kam.

Damals war ich fasziniert von den Klängen, die den Dom füllten. Ich war begeistert und hatte Gänsehaut. Ein Gefühl, welches bei mir immer dann auftritt, wenn mir bewusst wird, dass es mehr in der Welt gibt, als ich erfassen kann.

Mit diesen Hintergedanken fuhr ich im Herbst 2018 als Zuhörer nach Hall. Und ich muss sagen: Ich war baff.
Gleich zu Beginn wurde mir bewusst: Zuhörer konnte ich nicht bleiben. Ich musste mitsingen, ich wurde von den Klängen mitgerissen.
Die brausende Orgel, die festlichen Bläser und nicht zuletzt die erhebenden Chorklänge setzten wieder Gänsehaut frei. Ich würde es heute als Gotteserfahrung bezeichnen.

Das ist es, was für mich als Christ und Kirchenmusiker ganz wichtig ist: Keine Aufführung zu machen, keinen Gottesdienst zu umrahmen, sondern den Menschen Erfahrung mit Gott zu ermöglichen.
Genau das ist für mich auch der Sinn von Liturgie; die Menschen in Beziehung mit Gott treten zu lassen.
In Hall war für mich alles stimmig. Das Zusammenspiel von liturgischen Diensten mit dem Chor. Aber noch wichtiger, die Einbeziehung der Teilnehmer in das Geschehen, der Eucharistie, der Danksagung Gottes.

Wie oft erlebe ich, dass ein Chor etwas singt und die Besucher stumm da sitzen. Dieser Gottesdienst war anders, alle wurden einbezogen und konnten sich einbringen, aktiv ihre "Stimme" einbringen, wie es das 2.Vatikanische Konzil mit dem Schlagwort "participatio actuosa" zum Ausdruck bringt. Es war für mich einer der schönsten Gottesdienste in meinem Leben.

Nach dieser Messe in Hall kam ich zum ersten Mal in Begegnung mit den Sängern, dem Chorus Harmonia Mundi. Ich merkte gleich bei der ersten Probe: Normal ist dieser Chor nicht! Die Sängerinnen und Sänger sind irgendwie anders. Irgendwie freundlicher, sie sind irgendwie intensiver dabei. Es geht nicht darum, eine perfektes Konzert zu machen, sondern es geht darum, das zu verstehen und zu verinnerlichen, was sie singen.
Anfangs war das für mich sehr befremdlich und ich verstand nicht den Sinn dieser fast peinlich detaillierten Art des Probens. Doch dann merkte ich, erst wenn man etwas aus dem Herzen singt, ist es wirklich Musik.
Was in dieser Musik passiert, schafft kein Konzertchor, kein Profichor, keine CD Aufnahme: Sie lässt den Menschen nicht kalt, sie bewegt!

Gar einigem, was Peter in der Probe in Bezug auf Kirche und Glaube sagt, stimme ich als Theologe nicht zu. Ich würde ihm zu gern manchmal widersprechen, mich auf eine Diskussion mit ihm einlassen. Auch sehe ich die EWM nicht als einzige, oder gar sakrosankte Messe. Sie ist eine unter vielen.
Jedoch kenne ich bisher kein vergleichbares Beispiel einer Musik, die mich so zu Gott gebracht habt, wie diese Messe.

Alle Vorbehalte, Ablehnungen oder Distanzierungen von Kirchenoberen oder Priestern in Bezug auf die EWM kann ich als Fachtheologe nicht verstehen.
Ich muss nicht alle Meinungen des Komponisten teilen, aber das ist doch gerade das spannende, was Theologie und Glaube ausmacht. Gemeinsam auf die Suche nach Gott zu gehen und dabei verschiedene Zugänge zuzulassen.

Ich würde mir wünschen, dass die Messe irgendwann wieder einmal in Südtirol gesungen wird.
Und ich bete dafür, dass das Lob Gottes weiterhin durch diese Melodien erklingen darf, die Menschen berührt, bewegt und Gotteserfahrung ermöglicht.

Stefan Plattner, Chorleiter und Theologe, 27 Jahre
Markus Markus schrieb am 7. Juni 2019 um 20:35:
Ich glaube auch, dass sich eine so erstarrte Institution Kirche und Spiritualität nur schwer vertragen. Das sieht man ja an den gähnend leeren Kirchen. Warum laufen denn die Leute in Scharen weg? Weil ganz einfach das „spirituelle“ Angebot an ihnen komplett vorbeigeht. Es herrscht totale Hilflosigkeit bei den Herrschaften, die das Sagen haben. Die Leute pfeifen zu Recht auf Gottesdienste, die krampfhaft der Zeit angepasst werden. Ich persönlich finde diese ganzen „Gutmenschen-Gottesdienste“ geradezu zum Kotzen. Und wenn ich dann auch noch höre, dass scheinbar gut funktionierenden Alternativen wie diese sogenannte „Erdwärtsmesse“ – ich kenne sie leider noch nicht! – seitens der Pfarrerschaft auch noch herzhaft Prügel in den Weg gelegt werden, na dann Gute Nacht!!!
Gertraud Gertraud schrieb am 7. Juni 2019 um 10:38:
….es geht ganz einfach: den Link markieren und dann in die URL-Zeile oben kopieren!
Gertraud Gertraud schrieb am 7. Juni 2019 um 09:35:
Spiritualität und Kirche passen nicht zusammen wie Hund und Katz??? Das ist ja hochinteressant! Wie auch immer! Klänge und Bilder sagen mehr als tausend Worte! Allen jenen, die sich unter einer „Erdwärtsmesse“ so gut wie gar nichts vorstellen können, sei der Link empfohlen (regt übrigens sehr zum Selber-Mitmachen an!):
https://www.youtube.com/watch?v=9R7rohJA3xU
Karl-Heinz Karl-Heinz schrieb am 7. Juni 2019 um 08:37:
Es ist wirklich schräg! Aber Google sei Dank! Man ist interessiert am Angebot von merkantilen „Volksmessen“ zwecks diverser Verkaufschancen und landet ausgerechnet bei einer katholischen Messe. Einer „Erdwärtsmesse“. Interessant! Dabei habe ich mit der Kirche schon längst nichts mehr am Hut, obwohl für mich persönlich Spiritualität ein wichtiges Thema geworden ist. Aber meine Erfahrung ist die, dass Spiritualität und Kirche überhaupt nicht zusammenpassen! Genausowenig wie Hund und Katz! Ich bin am Land aufgewachsen. Bis zu meinem 15. Lebensjahr bin ich auch immer brav zur Messe gegangen. Und dann war irgendwann Schluss damit. Es hat mir einfach nichts mehr gegeben. Im Nachhinein verbinde ich mit der katholischen Messe eher zwei abschreckende Erfahrungen. Entweder wird an Festtagen irgendetwas Klassisches heruntergefiedelt, sozusagen ein gratis Feiertagskonzert oder du bekommst sonntäglichen Sozialethikunterricht für Gutmenschentum. Seid edel, hilfreich und gut. Dafür brauche ich keinen Gottesdienst! Zumindest ich nicht! Da geh ich lieber mit Freunden brunchen. Mit einigem Erstaunen lese ich hier, dass „Messe“ eigentlich auch etwas ganz anderes sein könnte. Ich muss gestehen, das macht neugierig! Sogar mich! Vielleicht wird etwas derartiges ja auch mal in Wien angeboten. Tirol ist mir ehrlich gesagt etwas zu weit weg.
Klaus Klaus schrieb am 5. Juni 2019 um 11:48:
Eigentlich habe ich nach der rieder „volksmesse“ gegoogelt, bin aber überraschenderweise bei einer volksmesse ganz anderer art gelandet 😃😃😃!!!
Klingt total interesssant, zumal es spontane erinnerungen bei mir heraufbefördert. Ich war einmal ministrant. Irgendwie hat mich damals das mystische total fasziniert. Aber das is jetzt lange her und ich bin längst aus der kirche ausgetreten und das mystische ist weit weit weg. Aber wenn ich dann solche sachen wie unten lese..... dann kommt schon a bisserl a wehmut auf!
Wäre echt einmal interessant, bei einer solchen veranstaltung dabeizusein.
Übrigens ein tipp eines einschlägigen fachmanns an die administratoren der website: warum macht ihr eigentlich keinen richtigen blog zu diesem thema auf? Das hier sich kundtuende, offensichtliche interesse übersteigt etwas die möglichkeiten eines „feedback“-Ordners!
Michael Michael schrieb am 4. Juni 2019 um 17:18:
Ich habe zweimal die Erdwärtsmesse erlebt. Einmal vor einigen jahren eine im wiener stephansdom, als meine freundin und ich ein wochenende in wien verbrachten. Wow! Das war vielleicht gewaltig! In jüngster Zeit habe ich sie nochmals bei uns in linz erlebt. Es war eine konzertante aufführung im brucknerhaus. Das war nicht ganz so mein fall, da hat doch etwas wesentliches gefehlt. Es handelt sich ja um eine MESSE! Wenn ich dann hier lese, wie berührend eine messe eigentlich sein könnte wenn alles stimmt, dann bekommt man doch eine starke sehnsucht nach soetwas! Wieso muss man dann weiß gott wohin fahren, oder weiß gott wie lang warten, dass wir im osten auch soetwas erleben kömnen? Wer ist eigentlich in dieser trägen institution kirche dafür verantwortlich, dass für eine flächendeckende „spirituelle“ versorgung ihrer schäflein gebührend gesorgt wird? Oder bemerken die da oben vielleicht gar nicht, was die da unten wirklich brauchen???
Xaver Xaver schrieb am 3. Juni 2019 um 21:28:
Welch ergreifende Messe in Zams am 26.5.2019!
Die Erdwärtsmesse / Volksmesse mit dem Chorus Harmonia Mundi unter der Leitung von Peter Jan Marthé und zelebriert von Pfarrer Herbert Traxl.
DAS ist GEMEINSAMES Messe feiern. Mit einem glaubens- und volksnahem Pfarrer, freudig mitfeiernden Ministranten, einem beseelt singendem Chor unterstützend begleitet von der Orgel, kräftig mitsingendem Volk und einem begnadeten Solisten.
Eine spürbare Verbindung zwischen Altar unten und Chor oben. Ritus, Pfarrer, Volksgesang, Chor und Orgel vermischen sich zu einer wunderbaren Klangwolke...zu einem "EINS SEIN"!
Solche Messen füllen Kirchen! Und kein Weg ist zu weit.
Gabriela Gabriela schrieb am 3. Juni 2019 um 17:34:
Jede Erdwärtsmesse bringt dich dem Himmel ein Stück näher. Aber diese in Zams tat es in ganz besonderer Weise! Trotz ihrer „schlichteren“ Form, was den Klang betrifft. Was aber alle Erdwärtsmessen gemeinsam haben, sind die vollen Kirchen. Ist aber der Umstand, dass man für eine Erdwärtsmesse meistens relativ weite Anfahrtswege zu bewältigen hat, von den Organisatoren bewusst so gewollt? Etwa so wie bei einer Walfahrt, wo das dazugehört? Oder ist das wirklich so, dass die hohe Geistlichkeit sich davor fürchtet, weil sie dieser Power nichts entgegenzusetzen haben?
Hans-Peter Hans-Peter schrieb am 3. Juni 2019 um 16:29:
Ich habe auch schon einige erdwärtsmessen miterleben dürfen. Diesmal bin ich direkt froh, meinen inneren schweinehund besiegt zu haben und die doch ganz schön weite fahrt nach zams in kauf genommen zu haben. Es hat sich bei gott gelohnt! Es war eine so ergreifende einheit. Einfach alles hat zuammengespielt. Oben, unten, vorne und hinten. Ja, es war eine echte große „volksmesse“! Und was mich am meisten in erstaunen gesetzt hat? Wer die „großen“ erdwärtsmessen kennt und liebt, würde es kaum glauben, dass auch diese in zams zur aufführung gebrachte, „reduzierte“ form (nur orgel, keine anderen instrumente, selbst der chor ist bis auf einmal nur einstimmig zu hören!) nichts vermissen lässt! Erstaunlich! Wirklich erstaunlich! Ich freu mich schon wieder auf die nächste erdwärtsmesse. Egal in welcher variante!
Agnes Agnes schrieb am 3. Juni 2019 um 13:55:
Seit ich das Geschenk der Erdwärtsmesse miterleben und mitfeiern darf, ist mein Leben um Vieles reicher, bunter, intensiver in alle Richtungen geworden...einfach lebendiger!!!
Die Refrains begleiten mich im Alltag, ich merke, wie ich die Räume der ewm tagtäglich durchschreite und so immer in Verbindung bin mit Allem was ist.
Dankbarkeit und pure Freude ist da!
Nicole Nicole schrieb am 3. Juni 2019 um 12:38:
Seit mein Mann und ich die Erdwärtsmesse das erste Mal miterleben durften - eine gute Freundin hat uns dazu förmlich "überreden" müssen! -, ist sie für uns etwas Besonderes. Sie hat mich der Kirche wieder etwas näher gebracht. Umso mehr finde ich es jetzt schade, ausgerechnet diese in Zams verpasst zu haben. In den Postings unten wird hervorgehoben, dass nicht nur die Musik eine wichtige Rolle spielt, sondern auch das Geschehen am Altar. Das habe ich bis jetzt so noch nicht erlebt! Ganz im Gegenteil! So z.B. in der Pfarrkirche in Hall vergangenen Oktober. Die SängerInnen, die Musiker und vor allem die so mächtige Orgel haben uns den Himmel weit aufgemacht, dagegen vorne am Altar nichts als tote Hose. Genau deshalb meiden wir derartige kirchliche Veranstaltungen. Als ob da zwei parallele Welten nebeneinander herlaufen. Aber immer noch besser so, als gar keine Erdwärtsmesse! Das was Martin unten schreibt, kann ich nur bestätigen. Als wir nachgefragt haben, wann es in Hall die nächste Erdwärtsmesse geben würde, hat es geheißen: überhaupt nicht mehr, da der Pfarrer sie nicht wolle! Ich glaube, diese Herren haben einfach Angst vor soviel Power und Energie, die eine Erdwärtsmesse im Volk freisetzt.
Deshalb ein ganz besonderer Dank an die Betreiber dieser Homepage! Da kann man sich wenigsten informieren, wo und wann es die nächste Erdwärtsmesse gibt!
Rosi Rosi schrieb am 2. Juni 2019 um 08:39:
Seit ich die erdwärtsmesse zum ersten Mal gefeiert habe, nehme ich immer wieder daran teil, sooft es mir möglich ist. Am Sonntag in Zams war es besonders beeindruckend. Dieses laute Klopfen zu Beginn rüttelte mich auf. Als dann die ersten Orgelklänge ertönten, war mir als ob ich in einen heiligen Raum eintreten würde. Es war sehr viel Wärme und Licht da. Besonders schön fand ich wie die Ministranten die Kinder aus den Bänken abholten und sie dann Kerzen nach vorne zum Altar trugen. Auch der viele Weihrauch und die stimmigen Texte und Gebete aus der Bibel trugen zu dieser besonderen Atmosphäre bei. Gesänge des Solisten und die schönen Frauenstimmen berührten mein Herz sehr und es tat gut mit voller Inbrunst in die Refrains einstimmen zu können. Auch in der Erinnerung spüre ich noch, wie es meine Seele zu Gott erhebt! Es dürfte vielen so ergangen sein, wie ich den Gesprächen nach dem Gottesdienst entnehmen konnte.
Martin Martin schrieb am 2. Juni 2019 um 02:11:
In der Regel lassen mich Gottesdienste schon seit langem kalt. Eine Bekannte veranlasste mich, es doch einmal mit einer sogenannten "Erdwärtsmesse" zu versuchen. Sie machte mich neugierig und so überwand ich meinen grundsätzlichen Widerwillen gegen derartige Veranstaltungen und ich machte mich also vergangenen Sonntag auf den Weg nach Zams.
Was ich dann dort erlebte, hatte ich am allerwenigsten erwartet. Kann es sein, dass es tatsächlich noch irgendwo einen Gottesdienst gibt, der einem in die Glieder fährt?
Da wird am Anfang der Messe auf die Kirchentüre gehämmert, dass einem beinahe das Herz stehen bleibt. Dann eine Musik, die dich in den Himmel hebt. Ein Pfarrer, bei dem man spürt, dass er das, was er da rezitiert auch tatsächlich glaubt. Texte, die nicht irgendein salbungsvolles Geschwafel sind, sondern dich tief berühren.
Eine Gemeinde, die eine so dominierende Rolle spielt. Sogar die anwesenden Kinder sind auf sehr berührende Weise in das Ganze eingebunden. Viele Kerzen, viel Weihrauch, große Emotionen.
Ich kann mich kaum erinnern, jemals einen Gottesdienst erlebt zu haben, der von einer solchen Einheitlichkeit von Musik und Geschehen am Altar, von "Action" und tiefer Stille, von üppiger Sinnlichkeit und tiefer Spiritualität getragen war. Tiefstes Kompliment für alle, die soetwas aus dem Boden gestampft haben.
Aber wieso muss ich dafür von Innsbruck nach Zams fahren? Ich staunte nicht schlecht, nach der Messe zufällig vor der Kirche mitzubekommen, dass die Kirchenoberen ausgerechnet mit solchen Messen so gar keine rechte Freude hätten und diese dann eben eher selten zur Aufführung kämen.
Hey, ihr Kirchenoberen! Wenn das tatsächlich so sein sollte, dann frage ich euch: geht´s eigentlich noch?
Hallo, aufwachen!!! Ansonsten wird euer Kirchenschifflein schneller glucksend untergehen als ihr schauen könnt!
Verena Verena schrieb am 31. Mai 2019 um 21:27:
Schon mehrmals erlebte ich als Sängerin die „Kathedralversion“ der erdwärtsmesse. Am vergangenen Sonntag 26.5.19 war nun zum ersten Mal die vermeintlich „kleine“ Version der erdwärtsmesse - „die volksmesse“ - in Zams zu hören. Pfarrer Traxl zelebrierte diesen Gottesdienst höchst einfühlsam. Es entstand durch das Zusammenwirken von priesterlicher Handlung, Musik und der intensiv eingebundenen Gemeinde mit dem Refraingesang eine Atmosphäre von Dichte und großer Innigkeit – ganz ebenbürtig der Kathedralversion! Besonders während der Kommunion, umrahmt von den berührenden Texten und Melodien der Psalmen, spürte ich einen Raum des Friedens und der Heiligkeit! Die feierliche Hingabe ALLER Beteiligten ermöglichte es, sich dem göttlichen Geheimnis annähern zu können. Die spirituelle Sehnsucht des Herzens wurde in dieser Feier genährt und diese Stärkung hilft mir, im Alltag meine Aufgaben mit Freude und Kraft zu erfüllen …. und manchmal kommen, plötzlich und ganz unvermutet, Melodien oder Texte der erdwärtsmesse aus dem Inneren hervor …..
Barbara Barbara schrieb am 30. Mai 2019 um 17:07:
Schon lange beschäftigt mich die Frage, wie wir die Gottesdienste wieder beleben können, sodass sich auch Menschen angezogen fühlen, die den Kontakt zur Glaubensgemeinschaft der Kirche verloren haben. Heute konnte ich eine feierliche Erstkommunion miterleben und fragte mich, wie sollen wir in Zukunft feiern, wenn die junge Generation sich dermaßen von der Kirche abwendet. Es ist nämlich zu erwarten, dass nächsten Sonntag nur mehr sehr wenige von den heute Feiernden kommen werden.
Letzten Sonntag in Zams habe ich an der erdwärtsmesse/volksmesse teilgenommen. Wie schon oft habe ich erlebt, dass diese Form des Gottesdienstfeierns die Menschen begeistert und sie teilweise lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen um dabei sein zu können. Pfarrer Herbert Traxl hat zusammen mit dem Chorus Harmonia Mundi unter der Leitung des Komponisten Peter Jan Marthé und den GottesdienstbesucherInnen einen Raum der Gottesbegegnung öffnen können. Die Texte und Melodien berühren sehr tief und führen zur göttlichen Quelle. Dem Komponisten Peter Jan Marthé ist es mit seiner erdwärtsmesse/volksmesse gelungen, dem Wunsch des 2. Vatikanums, die Eucharistiefeier möge Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens sein, zu entsprechen. Ich würde mir wünschen, dass es immer öfter und flächendeckend erdwärtsmessen gibt, die ich mit anderen begeisterten Gläubigen feiern kann.
Josefa Josefa schrieb am 30. Mai 2019 um 16:14:
Wie war es wunderbar, am letzten Sonntag an dieser besonderen Messe teilhaben zu dürfen.
Noch etwas angeschlagen von einer Erkrankung kam ich dort an.
Dann erklangen diese wunderbaren Melodien und ich konnte spüren, wie kraftgebend diese Klänge sind. Als ich dann noch aktiv mitgesungen habe, war es, als ob ich erfüllt wurde von einer Heilenergie, die sich kaum in Worte fassen lässt - magisch, unbeschreibbar und beseelend!
Bis heute hält diese Kraft an, und was soll ich sagen, die Angeschlagenheit, mit der ich ankam, ist komplett verschwunden und ich fühle mich fit und gesund.
Diese Erdwärtsmesse ist erfüllend, heilend, kraftgebend! Danke!
Andrea Andrea schrieb am 30. Mai 2019 um 11:57:
Ein paar Tage nach der Aufführung in Zams klingen die Töne in mir immer noch nach. Ganz unverhofft im Laufe eines Tages kommen in mir immer wieder Textpassagen hoch und lassen mich innerlich lächeln... ein Geschenk Teil dieses Chores sein und mit Peter weiter und weiter in die Tiefe meiner/unserer Seelen tauchen zu dürfen!
Judith Judith schrieb am 25. Mai 2019 um 20:14:
Komme gerade vom Probentag für die morgige Volksmesse.... Wird ja wieder eine URAUFFÜHRUNG!

Ich freu mich schon darauf, denn die Energie ist trotz - oder vielleicht gerade wegen ihrer "Schlichtheit" grandios!!!
Gertraud Gertraud schrieb am 5. März 2019 um 15:51:
Wenn ich die Feedbacks von den Messbesuchern höre, dann kam bei mir folgendes ganz klar: dass der Chor gemeinsam mit der Gottesdienstgemeinde die Freude und Verherrlichung des Himmels feiern und gestalten, indem wir zusammen ein-stimmen und ein-schwingen und uns über die Refrains immer wieder und erneut zur großen Einheit verbinden! Wie eine Welle uns erheben und verdichten… Da geschieht eine Potenzierung ungeahnter Art - und ergänzend aus dem Hildegard Text fällt mir ein: „Wenn die Kinder eines einzigen Vaters singend, betend und feiernd einen großen Dom der Klänge bauen“ – genau so ist das doch in der ewm ……… Das ist noch nicht auszuloten, ich glaub´ da entwickelt sich noch was Besonderes, eine gemeinsame sich steigernde Kraft …