Erdwärtsmesse in Stams am 08.9.2019

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Lara

Re: Erdwärtsmesse in Stams am 08.9.2019

Beitrag von Lara » Sa Sep 14, 2019 7:58 pm

Folgende Mitteilung zur Erdwärtsmesse in Stams hat mich erreicht. "Die Messe in Stams war wieder ein Genuss. Euer Gesang war so warm und weich und wirkt noch immer in mir! Danke, dass ihr mit eurem Chor so viele Seelen berührt."

Ich selbst singe nun schon seit vielen Jahren im Chorus Harmonia Mundi mit. Mir geht es ähnlich wie meiner Bekannten. Je öfter ich die Refrains singe, umso tiefer wirken sie in mir. So als ob sie zu einer Ausdruckmöglichkeit meiner selbst werden würden. Gestern war ich im Ötztal Preiselbeeren sammeln. Ich war so überwältigt und dankbar für unsere wunderbare Bergwelt. In mir stieg das gesungene Gebet "Wie die Gaben am Altar bring ich ganz mich dir dar...." auf. Dies war die stimmige Antwort auf die Größe Gottes, die sich in seiner Schöpfung zeigt und ich fand einen Ausdruck dafür. Mein 89jähriger Vater hatte die Erdwärtsmesse in Stams besucht. Er bat mich "Kommt singt dem Herrn ein neues Lied...." mit ihm zu singen. Auch er trug das Lied in sich. Das Erstaunliche für mich ist, dass diese Refrains, die ich nun schon seit Jahren singe, nie zu einem Ohrwurm werden. Ganz im Gegenteil - ich empfinde sie als nährend, beruhigend, jubilierend - eben je nach Charakter des jeweiligen Refrains. Ich habe nun schon einige Erdwärtsmessen mitgefeiert und sie werden für mich immer noch mehr zur spirituellen Heimat. Letzten Sonntag als ich auf der Empore in Stams stand und sang und das Deckengemälde betrachtete, das Maria, die Muttergottes vor blauem Himmelshintergrund zeigt, bekam ich eine Ahnung davon, dass meine Seele zu Gott emporsteigen kann.

Silvia Bangratz

Re: Erdwärtsmesse in Stams am 08.9.2019

Beitrag von Silvia Bangratz » Mi Sep 11, 2019 9:50 pm

Die Erdwärtsmesse - Ein Geschenk des Himmels

Wenn Männer, geprägt von Konventionen, Erziehung, Konditionierungen etc. Gefühle meistens nicht einmal sich selbst eingestehen können, berührt es umso tiefer, wenn soetwas dann doch geschieht wie z.B. im Beitrag von Walter. Er bringt die Essenz dessen auf den Punkt, worum es P. J. Marthé mit seinem "Erdwärtsmesse-Projekt" geht.
Schade nur, dass ausgerechnet die "Glaubenshüter" sich leider nicht darauf einlassen und so nicht nur den wahren theologischen und musikalischen Wert, sondern auch die ganze Tragweite dieses Projektes nicht erkennen können.
Man durchschreitet Raum für Raum - und plötzlich tut sich der Himmel auf!
Wer mit offenem Herzen mitfeiert, erlebt mit Staunen, wie sich das anfühlt und man versteht im Innersten den sehnlichen Aufschrei des Ite missa est am Ende dieser Messe: "Herr bleib bei uns mit deiner Kraft, die in uns Mut und Hoffnung schafft"
In diesem Chor mitzusingen ist ein Geschenk des Himmels! An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Peter Jan bedanken, dass er nicht nur Momente der Himmelserfahrung möglich macht! All die Dimensionen, die er eröffnet und die wir uns immer und immer wieder mit aller Kraft erarbeiten müssen, betreffen das Leben per se, da wir ja hier verwurzelt sind. Deshalb ist der Name "Erdwärtsmesse" trefflich gewählt. Erst muss das Leben hier bewältigt und gefeiert werden, damit wir himmelwärts getragen werden.
Bei jeder Messe, die wir gemeinsam mit der Geistlichkeit, den Ministranten, dem Kirchenvolk feiern, tauchen wir in unbeschreibliche Tiefen ein. Dieses starke Gefühl von Erhaben- und Einssein mit allen und allem ist kaum in Worte zu fassen.
"Was kein Auge geseh'n und kein Ohr gehört hat..." - man muss es selbst erlebt haben!
So wünsche ich auch für die Zukunft vielen Menschen, dass sie mit uns betend und feiernd sich von der "Erdwärtsmesse" berühren lassen.

Ferdinand

Re: Erdwärtsmesse in Stams am 08.9.2019

Beitrag von Ferdinand » Mi Sep 11, 2019 10:01 am

Ein voller Hammer war diese „Stamser Erdwärtsmesse“ vergangenen Sonntag! Und zwar in jeder Hinsicht! Gottlob bleibt soetwas in der katholischen Kirche ein rarer Einzelfall! :lol: :lol: :lol: :lol: ...Ansonsten müsste ich meinen Austritt aus der Kirche doch wieder hinterfragen.

Katja

Re: Erdwärtsmesse in Stams am 08.9.2019

Beitrag von Katja » Mi Sep 11, 2019 9:02 am

Längst wieder in die Tretmühlen des Alltags zurückgekehrt, bin ich noch immer eingehüllt in die Harmonien und Klänge dieser wunderbaren Messe, fühle mich getragen und gestärkt!
Kommt kostet und seht, was kein Ohr gehört hat und was kein Auge jemals geschaut hat. So ähnlich hat der Chor immer wieder begeistert ausgerufen. Eine leere Phrase? Nein! Sicher nicht in dieser besonderen Messe!
Bedauerlich nur, dass man wieder ein ganzes Jahr darauf warten muss, um solch eine Offenbarung wieder miterleben zu können!
Ein ganz besonderer Dank an das Stift Stams (die schönste Kirche, die es für mich gibt!), dass soetwas überhaupt möglich wurde!
Aber auch mein ganz persönlicher Dank an alle Ausführenden, die den Himmel auf die Erde herabgesungen und gespielt haben! Und zwar mit viel Herz und für alle spürbarer Hingabe!

Erik

Re: Erdwärtsmesse in Stams am 08.9.2019

Beitrag von Erik » Di Sep 10, 2019 6:13 pm

Wow! Diese unglaublich schöne Kirche von Stams in Verbindung mit dieser nie zuvor gehörten, erlebten, ja so intensiv durchlebten Messe! Dafür lohnt es sich, hunderte Kilometer auf sich zu nehmen!!! Und wenn es sein müsste auch zu Fuß...
Diese Messe wird noch den Globus erobern!
Kloster Stams, danke für dieses Himmelsgeschenk!!!
Ein Pilger auf Wanderschaft zu Gott!

Mirella

Re: Erdwärtsmesse in Stams am 08.9.2019

Beitrag von Mirella » Mo Sep 09, 2019 5:12 pm

Die „neue“ Stamser Erdwärtsmesse, ein Wahnsinn! Eine Offenbarung! Ein Schlüssel, den Himmel schon hier auf der Erde spüren zu können!
Danke an Stift Stams, dass ihr in eurer herrlichen, einzigartigen Kirche den Menschen mit dieser Messe solch einzigartige spirituelle Erfahrungen ermöglicht!

Gustav

Beitrag von Gustav » Mo Sep 09, 2019 3:57 pm

"STAMSER ERDWÄRTSMESSE" - EINE FATA MORGANA?

8. September. Ein unfreundlicher, eiskalter Sonntagmorgen mit Schnee auf den Bergen. Soll ich? Oder soll ich nicht? Freunde wollen mich diesen Sonntag unbedingt nach Stams zu einer „besonderen Messe“ mitnehmen. Mit katholischen Messen verbinde ich ansonsten eher wenig Motivierendes. Ich bin Agnostiker, dennoch spirituell auf der Suche. Aber muss es dann ausgerechnet eine katholische Messe sein? Gefühlsmäßig entscheide ich mich im letzten Moment, doch mitzufahren. Das bedeutet früh aufstehen und eine weite Anfahrt in Kauf nehmen.
Ich kannte weder Stift Stams, noch die Erdwärtsmesse.
Als ich dann die Kirche betrete, glaubte ich zunächst, einer Fata Morgana zu unterliegen. Die mit Abstand schönste Kirche, die ich bisher gesehen habe. Eine Symphonie aus Licht, Weiß und Gold. Und Kunstschätze über Kunstschätze! Und dann erst diese Musik! Wie im Himmel. Kein Konzert, ganz im Gegenteil, ALLE sind eingeladen, aktiv mitzusingen. Und das tun sie denn alle. Es entsteht ein eigenartig starkes, ungewohntes Gefühl der Verbundenheit untereinander.
Der Zelebrant spricht in seiner Einführung zu diesem Gottesdienst davon, dass das „Mystische“ wieder mehr in den Gottesdiensten zum Tragen kommen soll. Gerade der Musik sei es gegeben, die doch recht engen Grenzen der Sprache zu sprengen und könne so neue Horizonte religiöser Erfahrung öffnen.
Davon fühlte ich mich nicht nur sehr angesprochen, das konnte ich durch diese Erdwärtsmesse dann an mir selbst geradezu hautnah erleben.
Ich habe nicht wenige Teilnehmende weinen gesehen. Und das Frauen wie Männer! Auch ich selbst habe irgendwann mit den Tränen zu kämpfen gehabt.
Aufhorchen ließ übrigens auch die Bemerkung des Zelebranten, dass der Komponist stetig an seiner Messe-Komposition weiterfeile und diese verändere und es auch diesmal wieder gleichsam eine "Uraufführung" gebe. Ich muss gestehen, ein bemerkenswerter Vorgang!

Die „Stamser Erdwärtsmesse“ – eine Fata Morgana? Nein! Gott sei Dank nicht! Ein großes Dankeschön also an das Stift Stams, das die Zeichen der Zeit offenbar richtig erkannt hat und derartig hochspirituelle Veranstaltungen überhaupt anbietet. Die rappelvolle Kirche spricht für sich.
Wie mir meine Freunde danach noch mitgeteilt haben, ist diese „Stamser Erdwärtsmesse“ bereits eine traditionelle, fest verankerte Veranstaltung und wird also auch nächstes Jahr wieder zur gleichen Zeit stattfinden, nämlich am 13. September 2020! Da werde ich ganz sicher wieder dabei sein.

Walter Vögele

Erdwärtsmesse in Stams am 08.9.2019

Beitrag von Walter Vögele » Mo Sep 09, 2019 9:27 am

Ich und meine Frau waren gesten, am 08.9.2019 in der Erdwärtsmesse in Stams. Wir waren wieder total beeindruckt. Im Sinne des Barocken Geistes ist ein "Gesamtkunstwerk" zum Lobe und Preise Gottes entstanden. Der wunderbare Kirchenraum, das Licht, die Geräte und Messgewänder, die Liturgie und vor allem die Musik waren so emotionalisierend, dass einem der kalte Schauer über den Rücken gelaufen ist, und dass man zu Tränen gerührt war, da man derart intensiv die Gemeinschaft mit allen Anwesenden und mit Gott gespürt hat. Dass einem die Gnade der Gottesnähe derart zuteil wird ist beglückend. Die Wucht der Orgel, der feine Gesang der Solisten, die Harmonie des Chores und die volle Aktivierung der Kirchgänger ist ein emotionalisierendes und bewegendes Ereignis.
Dass alle Faktoren derart zusammen spielen ist auch eine Gnade für alle. Besonders für Peter Jan Marthe wird das ein zutiefst beglückendes Ereignis sein, dass all seine Mühe dermaßen belohnt wird und er die Gnade des vollständigen Gelingens erfährt. Dass Peter Jan Marthe seine Messe immer weiter entwickelt und verfeinert spricht für ihn, da er ja auch sich immer weiter entwickelt und verfeinert. Das wird allen Hörenden zuteil. Für alle Mitwirkende und Hörende, egal in welcher Erkenntnisstufe und in welcher Stimmung sie sich gerade befinden ist maßgeblich, dass das "Gesamte" vollständig gelingt, was nicht immer der Fall ist und jeder/ jede Einzelne im Klangkörper vereint zu einer Höhe und Perfektion aufsteigt, die einem/ einer Einzelnen niemals möglich wäre. So kann was Großartiges gelingen und allen, die offenen Herzenens dabei sind und mitwirken wird dieses "heilige Ereignis" zuteil. Das alles haben wir letztendlich dem Initiator Peter Jan Marthe zu verdanken, das dadurch begnadet und reich belohnt wird. Er erfüllt dadurch einen Göttlichen Auftrag an uns allen.

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